By Rudolf Taschner

ISBN-10: 3446436839

ISBN-13: 9783446436831

Wer Zahlen beherrscht, der hat Macht. Schon Archimedes besiegte die römische Flotte mit Mathematik, heute schlagen Rechenmaschinen den Menschen im Schach und beim Jeopardy. Rudolf Taschner nimmt uns mit auf einen Streifzug durch die Kulturgeschichte der Zahlen. Er erzählt, wie Blaise Pascal schon im 17. Jahrhundert den computing device erfand, wie Isaac Newton mit der Unendlichkeit rechnen lernte, warum Kurt Gödel zugleich an die Allmacht der Zahlen und an Gespenster glaubte – und sich der britische Geheimdienst an der Zahl 007 die Zähne ausbiss. Taschner lüftet dabei die Geheimnisse der Mathematik so spannend, leichtfüßig und unterhaltsam, dass auch Nichteingeweihte ihrem Zauber erliegen müssen.

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Nichts schien ihn trösten zu können. Er vergaß unter seinen Tränen seine ganze Umgebung, sein ganzes Land, seine Aufgabe, für das Wohl seines Volkes zu sorgen. Und so kam es, dass immer weniger Ernten eingefahren wurden, immer weniger Geld verdient wurde, immer weniger Wohlstand herrschte. Die Verarmung der Bevölkerung nahm ungeahnte Ausmaße an. Die Höflinge des Maharadschas waren ratlos, wussten nicht, wie man den Verfall verhindern könne. Bis einer unter ihnen sich erinnerte, von einem weisen alten Mann gehört zu haben, der weit entfernt in einer Klause in den hohen Bergen wohnte und als der beste aller Ratgeber galt.

Denn bei Eins und bei Zwei zählte er nicht. Zwei gleichartige Dinge erfasste er sofort als ein Paar. Er brauchte sie nicht, gleichsam mit dem Finger auf die beiden zeigend, mit den Worten „eins“, „zwei“ abzuzählen. Vielleicht war Drei die erste und anfangs auch die einzige Zahl: Der Urmensch sieht ein Paar von Dingen, und noch ein weiteres Ding tritt hinzu. Drei steht daher für „zwei plus eins“. Es muss den am Beginn des Denkens stehenden Menschen große Mühe gekostet haben, dies geistig zu fassen.

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Die Zahl, die aus der Kälte kam: Wenn Mathematik zum Abenteuer wird by Rudolf Taschner


by Richard
4.5

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