By Andrea Stoffel

ISBN-10: 3658049650

ISBN-13: 9783658049652

ISBN-10: 3658049669

ISBN-13: 9783658049669

In der Schweiz haben gewisse Steuerpflichtige die Wahl zur Besteuerung nach dem Aufwand. Wegen der stetig steigenden Anzahl pauschal besteuerter Personen sowie der daraus resultierenden Steuererträge ist dieses Besteuerungsmodell für die Befürworter ein wirksames device im internationalen Steuerwettbewerb und zur Generierung von außerfiskalischem Nutzen. Die Gegner sehen in der Besteuerung nach dem Aufwand vor allem eine verfassungswidrige und willkürliche Privilegierung vermögender ausländischer Staatsangehöriger. Folglich ist die Pauschalbesteuerung im Inland umstritten. Wissenschaftliche Diskussionsgrundlagen dazu gibt es jedoch kaum. Andrea Stoffel analysiert die Verfassungsmäßigkeit sowie die volkswirtschaftliche Bedeutung der Besteuerung nach dem Aufwand anhand der aktuellen Lehre und Rechtsprechung sowie vorhandener Studien. Ergänzt werden die Erkenntnisse durch Expertenbefragungen.

Der Inhalt

  • Das Modell Pauschalbesteuerung
  • Verfassungsmäßigkeit und volkswirtschaftliche Bedeutung der Pauschalbesteuerung
  • Folgen bei Veränderungen oder Abschaffung der Pauschalbesteuerung

Die Zielgruppen

  • Dozierende und Studierende der Volks- bzw. Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Steuern, Treuhand oder Recht
  • Steuerberater, Treuhänder, Entscheidungsträger in Steuerbehörden, Juristen, Politiker

Die Autorin

Andrea Stoffel ist als Geschäftsführerin eines renommierten Treuhandunternehmens in Zürich tätig.

Der Herausgeber

Die Schriftenreihe der Kalaidos Fachhochschule Schweiz wird herausgegebenen von Prof. Dr. Christian Fichter.

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Das höchste Schweizer Gericht hat die Frage, auf welcher ‚Normstufe‘ Eingriffe in die Steuergerechtigkeitsprinzipien angesiedelt sein müssen, bis anhin ausschliesslich in Abhängigkeit vom öffentlichen Interesse beantwortet. Im Bundesgerichtsentscheid 133 I 206 vom 3. März 2010 hielt es fest, dass Durchbrechungen der Steuererhebungsprinzipien auf einem gesetzesoder verfassungsrechtlich klar bestimmten öffentlichen Interesse beruhen müssen. (BGE 133 I 206; Hürlimann & Tanner, 2012, S. ; Matteotti, 2007, S.

Hürlimann & Tanner, 2012, S. 108; Matteotti, 2007, S. 45) Allerdings kommt auch immer wieder Kritik am Leistungsfähigkeitsprinzip auf. Moderne Kritiker vertreten die Meinung, dass das Leistungsfähigkeitsprinzip nicht konkretisierbar und somit eine ‚Leerformel‘ oder gar wertlos sei. Sie argumentieren, dass es zu ethisch unbefriedigenden Situationen kommt, wenn man den Begriff der Leistungsfähigkeit entschlüsselt. Das Problem liege darin, dass die schwierige Frage unbeantwortet bleibe, wie man feststellen solle, wem von zweien es wirtschaftlich besser gehe, wer die höhere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit habe und was mit Gleichbehandlung denn gemeint sei.

Morger, 2010, S. ) Eine andere Sichtweise ist jene der absoluten Gerechtigkeit, bei der die nichtrelationale Perspektive und somit der absolute Vergleich in den Vordergrund rückt. Dabei ist nicht der Vergleich unter Individuen, sondern lediglich die Situation der betrachteten Person und was speziell für diese Person als gerecht anzusehen ist, massgebend. In dieser nonkomparativen Betrachtungsweise kann die Verbesserung der wirtschaftlichen Verhältnisse, insbesondere die der wirtschaftlich Benachteiligten, eine Ungleichbehandlung rechtfertigen.

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Privileg Pauschalbesteuerung in der Schweiz: Verfassungsmäßigkeit und volkswirtschaftliche Bedeutung by Andrea Stoffel


by Donald
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